SCHWÄBISCHE SEELEN

Begeistert vom Rezept für die Baguettes habe ich mich an ein Rezept für Schwäbische Seelen gemacht. Bis jetzt sind mir Seelen immer zu kompakt und die Porung viel zu dicht geworden. Auch Versuche mit Dinkelmehl sind mir immer irgendwie nicht locker genug geworden. Mit dem neuen Rezept bekommen die Seelen eine sehr grobe Porung und schmecken schon wahnsinnig nach Heimat.

ZUTATEN

  • 290 Weizenmehl Type 550
  • 70 g Weizenmehl Type 1050
  • 240 g Wasser
  • 5 g Frischhefe
  • 8 g Salz
  • 2 g Zucker
  • Kümmel und grobes Salz

ZUBEREITUNG

Zu Beginn vermengt man alle Zutaten wieder zu einem homogenen geschmeidigen Teig.

Danach lässt man den Teig 1 Stunde sorgfältig abgedeckt mit einem feuchten Tuch an einem warmen Ort gehen. Alle 20 Minuten faltet man den Teig.

Anschließend kommt der Teig abgedeckt bei ca. 4-6 °C für 24 Stunden in den Kühlschrank.

Der Teig wird nun in 4 Teiglinge geteilt. Die Teiglinge werden ein wenig platt gedrückt und dann zylinderartig aufgerollt. Anschießend lässt man sie in Bäckerleinen etwa 15 Minuten gehen. Danach formt man aus den Zylindern die Seelen und lässt sie nochmal eine halbe Stunde in Bäckerleinen gehen.

Bevor die Seelen in den Ofen kommen werden sie noch mit grobem Salz und Kümmel bestreut.

Die Seelen werden bei 250 °C fallend auf 230°C unter Dampf gebacken.

ZEIT

etwa 1,5 Stunden am Backtag

bei YeastSpotting eingereicht

  1 comment for “SCHWÄBISCHE SEELEN

  1. July 26, 2013 at 3:58 pm

    Die sehen echt gut gelungen aus. Mein letzter Versuch sind die bei mir zwar sehr lecker geworden, aber die Poren waren leider auch sehr dicht und die Konsistenz hätte echt besser sein können. Also werde ich mal mit Deinem Rezept noch einen Versuch starten müssen.

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